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Gözleme mit Spinat und Feta
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Gözleme mit Spinat und Feta

17. November 2020

 Es ist höchste Zeit, endlich mein Rezept für Gözleme mit euch zu teilen. Das herzhafte Wohlfühlgericht aus der anatolischen Küche ist nämlich unwiderstehlich lecker! Mehr als das, ist es ein authentisches Streetfood, das dich mit nur einem Bissen in die Türkei versetzt.

Zutaten

Für den Teig:

500 g Bio-Weissmehl

250 ml Wasser, lauwarm

12 g frische Hefe

2 EL Olivenöl

1/4 TL Salz

 

Für die Füllung:

600 g Spinat, tiefgefroren

250 g Feta-Käse

100 g Lauch

120 g Frühlingszwiebeln 

2 Knoblauchzehen (optional)

80 g frischer Dill

50 ml Olivenöl

1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen

1/2 TL Salz

1 TL Zitronenpfeffer oder frisch gemahlener Pfeffer

Etwas geschmolzene Butter zum bepinseln vor dem Servieren

Du liebst die mediterrane Küche?

In meinem ersten Kochbuch findest du viele weitere Rezepte zum Nachkochen.

Zubereitung

1

Wir fangen mit dem Teig an: Dazu erst die Hefe in einer Schüssel mit lauwarmem Wasser auflösen. Mehl sieben, dann nach und nach hineingeben und mit einer Kelle verrühren. Salz zugeben.

2

Olivenöl ebenfalls allmählich hinzufügen und sobald der Teig fest wird, ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche für etwa 8 Minuten kräftig durchkneten.

3

Eine Schüssel mit wenig Olivenöl einfetten und den Teig darin platzieren. Mit Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen Ort mindestens eine Stunde aufgehen lassen. Wer Zeit hat, kann für ein noch besseres Ergebnis der Teig sogar zwei Stunden ruhen lassen.

4

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten: Lauch und Frühlingszwiebeln (inklusive dem grünen Teil) fein hacken.

5

Tiefkühl-Spinat ist optimal für dieses Rezept, weil wir keine Flüssigkeit vom Blattgemüse wollen. Damit die Gözleme nicht zu flüssig wird, muss der Spinat deshalb gut ausgedrückt werden. Am besten funktioniert das, indem man die fertig blanchierten Blätter in die Mitte eines Küchentuches legt, die Enden zusammenfasst und fest zusammendreht. So kann das überflüssige Wasser gut herausgedrückt werden. Den Spinat dann grob hacken.

6

Olivenöl in einer Pfanne leicht erhitzen, Lauch und Zwiebeln 5 Minuten bei mittlerer Temperatur andünsten. Wer Knoblauch mag, schält und hackt diesen fein, um ihn mit anzudünsten.

7

Spinat dazu geben und für weitere 5 bis 8 Minuten anbraten. Salz, Pfeffer und gemahlenen Kreuzkümmel hinzufügen, alles gut verrühren.

8

Pfanne vom Herd nehmen, frischen gehackten Dill untermischen, nochmals gut umrühren und etwa 10 Minuten abkühlen lassen.

9

Feta zerkleinern und vorsichtig unter die Mischung rühren. Wir wollen nicht, dass der Käse schmilzt! 

10

Sobald der Teig aufgeht, nochmals auf einer bemehlten Arbeitsfläche 3 Minuten lang kneten. Ihn dann zu einem Strang formen, diesen in 7 gleich grosse Portionen von je etwa 100 g schneiden und die Stücke zu Bällchen formen.

11

Die Teigbällchen mit Frischhaltefolie abdecken und weitere 30 Minuten aufgehen lassen – dieser Schritt ist allerdings optional. Wenn es schnell gehen soll, könnt ihr die Gözleme auch direkt ausrollen und backen.

12

Das erste Bällchen mit einem Wallholz auf der bemehlten Arbeitsfläche rund 1 mm dick auswallen. Eine grosszügige Portion von der Füllung gleichmässig auf der einen Hälfte des Teigs verteilen, mit den Fingern den Teigrand leicht befeuchten und in dann umklappen und festdrücken. Das Vorgehen mit den restlichen 6 Teigbällchen wiederholen.  Im Video zeige ich Schritt für Schritt, wie du die Gözleme füllst. 

13

Eine grosse flache Pfanne ohne Fett erhitzen und Gözleme nacheinander bei mittlerer Temperatur pro Seite 3 bis 5 Minuten braten. Damit die bereits fertigen Gözleme nicht kalt werden, sie im warmen Backofen aufbewahren.

14

Vor dem Servieren mit etwas geschmolzener Butter bepinseln.

15

Mit Ayran (gesalzenes Joghurtgetränk) servieren und geniessen!

Gözleme  stammt vom türkischen Wort «Göz» ab, was auf Deutsch so viel wie Tasche bedeutet. Bei den gefüllten Teigtaschen handelt es sich um eine Spezialität aus der anatolischen Küche, also dem asiatischen Teil der Türkei. Es gibt sie zahlreichen Varianten. Der Teig, der als Grundlage für die gebackene Leckerei dient, heisst Filo, Yufka oder Perek. Noch ein interessanter Fact: In Anatolien wird der Teig traditionell auf dem sogenannten «Sac», einer leicht gewölbten Heizplatte, kräftig von Hand geknetet.

Über den Autor

Lazaros Kapageoroglou

Eine Kombination aus griechischer Gastfreundschaft und langjähriger Erfahrung als Profi-Koch: Das ist Laz‘ Erfolgsrezept.
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